Der in München ansässige internationale Hersteller Cherry SE hat KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als neuen Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025 bestellt. Diese Ernennung folgt auf einen Gerichtsentscheid, der dem Antrag des Aufsichtsrats stattgegeben hat, was eine bedeutende Veränderung in der Finanzaufsichtsstruktur des Unternehmens darstellt.
Der bisherige Prüfer, RSM Ebner Stolz AG, hatte den Prüfungsauftrag abgelehnt, wie in einer Ad-hoc-Mitteilung im November 2025 bekannt gegeben wurde. Diese Entwicklung erforderte, dass der Aufsichtsrat einen Ersatz suchte, um die Kontinuität im Prüfungsprozess sicherzustellen – ein entscheidender Bestandteil der Corporate Governance und finanziellen Transparenz.
Jurjen Jongma, CFO von Cherry SE, erklärte, das Unternehmen begrüße die zeitnahe Gerichtsentscheidung. „Mit der Bestellung von KPMG engagieren wir einen Prüfer von höchstem Ruf und Expertise, der unsere Entwicklung in Prüfungsfunktion begleiten wird“, sagte Jongma. „Wir sind überzeugt, dass diese Ernennung eine robuste und zukunftssichere Grundlage für die Prüfung unserer Abschlüsse bietet.“
James Burns, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Prüfungsausschusses von Cherry SE, betonte das proaktive Vorgehen des Gremiums. „Der Aufsichtsrat hat umgehend gehandelt, um die Kontinuität der Prüfung sicherzustellen“, bemerkte Burns. „Die Bestellung von KPMG ist ein wichtiger Schritt, um den Prüfungsausschuss bei der Überprüfung der Finanzberichterstattung und anderen Überwachungsaufgaben zu unterstützen, um eine ordnungsgemäße Finanzberichterstattung von Cherry SE zu gewährleisten.“
Dieser Prüferwechsel hat Auswirkungen auf Investoren, Regulierungsbehörden und die breiteren Technologie- und Gesundheitssektoren, in denen Cherry tätig ist. Die Bestellung eines weltweit anerkannten Unternehmens wie KPMG signalisiert Cherry SEs Engagement für die Aufrechterhaltung hoher Standards finanzieller Rechenschaftspflicht und Transparenz. Für Stakeholder bietet dieser Übergang die Gewissheit, dass die Finanzabschlüsse des Unternehmens einer rigorosen Prüfung durch einen Prüfer mit umfangreicher internationaler Erfahrung unterzogen werden.
Die Entscheidung könnte beeinflussen, wie andere Unternehmen in ähnlichen Situationen Prüferwechsel angehen, insbesondere wenn bisherige Prüfer Aufträge ablehnen. Die gerichtliche Beteiligung an der Genehmigung der Bestellung fügt eine zusätzliche Ebene regulatorischer Aufsicht hinzu, die die Legitimität des Prozesses verstärkt. Cherry SE, das Computereingabegeräte und digitale Gesundheitslösungen herstellt, unterhält seinen operativen Hauptsitz in Deutschland mit weiteren Standorten in China, Österreich und mehreren Vertriebsbüros weltweit. Weitere Informationen über das Unternehmen sind verfügbar unter https://ir.cherry.de/en/.
Für die Technologie- und Gesundheitsbranche unterstreicht diese Entwicklung die Bedeutung stabiler Prüfungsbeziehungen für die Aufrechterhaltung des Anlegervertrauens. Unternehmen, die in mehreren internationalen Märkten tätig sind, stehen vor komplexen Anforderungen an die Finanzberichterstattung, die erfahrene Prüfer erfordern, die in der Lage sind, unterschiedliche regulatorische Umgebungen zu navigieren. Die Bestellung von KPMG positioniert Cherry SE, diesen Herausforderungen zu begegnen und gleichzeitig Stakeholdern zuverlässige Finanzinformationen zu liefern, die für fundierte Entscheidungen unerlässlich sind.

