Shincheonji-Kirche wirft südkoreanischer Regierung Verfassungsbruch durch gezielte Religionsverfolgung vor

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Shincheonji-Kirche wirft südkoreanischer Regierung Verfassungsbruch durch gezielte Religionsverfolgung vor

Die Shincheonji-Kirche Jesu hat eine offizielle Erklärung abgegeben, in der sie ihre tiefe Besorgnis über das ausdrückliche Zielen der südkoreanischen Regierung auf eine bestimmte Religionsgemeinschaft zum Ausdruck bringt. Die Kirche wirft der Regierung vor, sie stufe sie kategorisch als 'gesellschaftsschädlich' und 'schädlich' ein und setze Staatsmacht auf vergeltende Weise ein. Die Kirche behauptet, diese Handlungen stellten einen schwerwiegenden Verstoß gegen Artikel 20 der Verfassung der Republik Korea dar, der die Religionsfreiheit und das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat garantiert. Die Erklärung fordert die Regierung nachdrücklich auf, die Grundsätze einer fairen, zurückhaltenden und verfassungskonformen Regierungsführung einzuhalten.

Die Erklärung der Kirche bezieht sich auf öffentliche Äußerungen von Präsident Lee Jae-myung am 12. Januar 2026 während eines Treffens mit Religionsführern, in denen er erklärte, dass 'gesellschaftlicher Schaden [durch eine bestimmte Religion] zu lange vernachlässigt wurde, was zu großen Schäden geführt hat'. Am folgenden Tag habe Premierminister Kim Min-seok in einer Kabinettssitzung angeblich Begriffe wie 'Sekte' und 'Häresie' verwendet, um eine gemeinsame Untersuchung und 'Ausrottungs'-Maßnahmen anzuordnen. Die Shincheonji-Kirche argumentiert, diese Aussagen zögen effektiv ein Fazit, bevor eine formelle Untersuchung überhaupt begonnen habe, und brandmarkten eine bestimmte Religionsgruppe vorschnell als 'gesellschaftlich problematische Einheit', was möglicherweise den ordnungsgemäßen Verfahrensablauf und Untersuchungsgrundsätze beeinträchtige.

Während eine von der Regierung angeordnete gemeinsame Untersuchung im Gange ist, behauptet die Kirche, die Regierung reiße verfassungsrechtliche Grenzen offen nieder, indem sie die Gruppe als 'Sekte' und 'Schädling' als ausgemachte Sache deklariere. Die Erklärung fragt, mit welcher Autorität eine säkulare Regierung religiöse Lehren definiere und beurteile und auf welcher rechtlichen Grundlage die höchste Machtinstanz 'Untersuchungsrichtlinien' vorgebe, die die richterliche Unabhängigkeit untergraben könnten. Die Kirche behauptet, dass Kriterien für 'Rechtgläubigkeit' oder 'Häresie' niemals auf politischer Nähe oder säkularen Interessen basieren dürften, sondern ausschließlich in der Schriftauslegung verwurzelt sein müssten.

Die Shincheonji-Kirche hat wiederholt vorgeschlagen, theologische Streitigkeiten durch eine offene, öffentliche Bibelprüfung auf Grundlage der Heiligen Schrift zu lösen, anstatt durch Emotionen oder politischen Druck, berichtet aber von keiner fairen Antwort auf diese Einladung. Die Kirche räumt ein, niemals Unfehlbarkeit beansprucht zu haben, und erklärt, sie sei bereit, etwaige echte doktrinäre oder soziale Fehler zu korrigieren, wenn diese konkret identifiziert würden. Die Erklärung hebt die Gemeinschaftsbeiträge der Kirche hervor, darunter freiwillige Dienste während nationaler Katastrophen und die Durchführung rekordverdächtiger Blutspendeaktionen während Versorgungskrisen, wie in ihren öffentlichen Mitteilungen unter https://www.shincheonji.kr dokumentiert.

Darüber hinaus weist die Kirche darauf hin, dass trotz zahlreicher früherer Vorwürfe gerichtliche Verfahren wiederholt zu Freisprüchen oder Feststellungen ohne Verdacht geführt hätten. Die Erklärung argumentiert, dass die Wiederaufnahme bereits gerichtlich geklärter Angelegenheiten als Munition für politische und mediale Angriffe Beobachter dazu veranlasse, zu hinterfragen, ob solche Handlungen den Standards eines demokratischen Rechtsstaats entsprächen. Die Kirche fordert den Präsidenten und das politische Establishment auf, sich von der Politik des Sündenbocks abzuwenden und sich einer Politik der Einheit zuzuwenden. Sie warnt davor, dass Versuche, religiöse Einrichtungen zur Umgehung politischer Risiken zu nutzen oder Mehrheitsmeinungen zur Unterdrückung einer Minderheitsreligion einzusetzen, weder der nationalen Entwicklung noch der Demokratie dienten.

Die Erklärung schließt mit einer festen Erklärung, dass die Shincheonji-Kirche Jesu innerhalb des Rahmens von Recht und Ordnung in Wahrheit und Glauben standhaft bleiben und ihr verfassungsmäßiges Recht auf Religionsfreiheit bekräftigen werde. Die Kirche fordert die Regierung auf, mit der emotionalen Etikettierung aufzuhören, ihre Urteile auf Fakten und Gesetze zu stützen und zu ihrer grundlegenden Pflicht zurückzukehren, allen Menschen gleichermaßen zu dienen. Die Mitglieder betonen, sie seien stets aufrichtig als Bürger der Republik Korea gewesen, hätten mit den Behörden zusammengearbeitet, sich ehrenamtlich engagiert und an lebensrettenden Aktivitäten wie Blutspenden teilgenommen, wie durch ihre Gemeinschaftsarbeit unter https://www.scjnews.net beworben.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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