In der Antikörpermedikamentenentwicklung tritt eine anhaltende Herausforderung auf, wenn Kandidatenmoleküle vielversprechende In-vitro-Leistung zeigen, aber während fortgeschrittener Evaluierung Immunogenitätsrisiken offenbaren, was oft eine Rückkehr zum Designstadium für eine Neuoptimierung erfordert. Dieses Problem der "späten Nacharbeit" tritt häufig auf, da Antikörpermedikamente zunehmend in der Onkologie, bei Autoimmunerkrankungen und Infektionskrankheiten eingesetzt werden, was Forschungsteams dazu zwingt, ein neues Gleichgewicht zwischen Effizienz, Sicherheit und molekularer Leistung zu suchen.
Während der Humanisierung von Antikörpern müssen Forscher wiederholt die Reduzierung von Immunrisiken mit der Erhaltung der Bindungsaktivität abwägen. Um dies zu adressieren, setzt Creative Biolabs KI-Modelle ein, um mehrdimensionale Analysen von Antikörpersequenzen durchzuführen und systematisch die potenziellen Auswirkungen verschiedener Rahmenersatzschemata auf Immunogenität und strukturelle Stabilität zu bewerten. Dieser datengesteuerte Designansatz zielt darauf ab, ursprüngliche Bindungseigenschaften beizubehalten, während gleichzeitig Hochrisikoschemata im Voraus vermieden werden, wodurch Zeit und Kosten für wiederholte Experimente reduziert werden.
Für Kandidatenmoleküle, die eine anfängliche Humanisierung durchlaufen haben, aber bei weiterer Evaluierung immer noch Immunrisiken aufweisen, hat Creative Biolabs eine KI-Immunogenitätsentfernungsstrategie eingeführt. Durch die Vorhersage potenzieller T-Zell-Epitope und die Identifizierung von Hochrisikoregionen können Forscher Sequenzen präzise optimieren, ohne funktionale Bereiche zu beeinträchtigen, was die Sicherheit und Akzeptanz von Kandidatenantikörpern in späteren klinischen Entwicklungsphasen verbessert.
Während der Affinitätsreifungsphase werden KI-gesteuerte Mutationsvorhersagemodelle verwendet, um Schlüsselstellen zu identifizieren, die die Antigenbindung verbessern und die Konstruktion fokussierterer Mutationsbibliotheken leiten. Kombiniert mit Hochdurchsatz-Experimentalscreening kann das F&E-Team innerhalb relativ kurzer Zeit Antikörpervarianten mit deutlich verbesserter Affinität und starkem Entwicklungspotenzial erhalten. Projektdaten zeigen, dass KI-Vorhersagestrategien den Anteil ineffektiver Mutationen wirksam reduzieren können, wodurch die Gesamtscreeningeffizienz gesteigert wird.
Die Integration algorithmischer Fähigkeiten mit experimentellen Plattformen bietet eine effizientere und kontrollierbarere Option für die frühe Optimierung von Antikörpermedikamenten. Dieser Ansatz bietet der Branche einen neuen praktischen Weg, um datengesteuerte F&E-Modelle zu erkunden, was potenziell transformieren könnte, wie therapeutische Antikörper entwickelt werden. Durch kontinuierliche Iteration und Integration algorithmischer Vorhersagen mit experimentellen Daten können potenzielle Risiken früher identifiziert werden, was Kunden in der pharmazeutischen und biotechnologischen Branche vorausschauendere Optimierungslösungen bietet.

