Unabhängige Prüfung stellt Haftungsschätzung von 7,9 Milliarden Dollar für Kaliforniens Behindertenfonds in Frage

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Unabhängige Prüfung stellt Haftungsschätzung von 7,9 Milliarden Dollar für Kaliforniens Behindertenfonds in Frage

Die Untersuchung des Jacobi Journal of Insurance hat erhebliche Fragen zur Methodik der kalifornischen Studie von 2024 zum Subsequent Injuries Benefits Trust Fund aufgeworfen und deutet darauf hin, dass der Bericht die nicht gedeckte Haftung des Fonds möglicherweise um etwa 6,75 Milliarden Dollar überbewertet hat. Laut der unabhängigen Prüfung der Zeitschrift, veröffentlicht unter https://www.jacobijournal.com/investigation, erscheint die vom Staat in Auftrag gegebene Haftungsschätzung von 7,9 Milliarden Dollar im Vergleich zur neuberechneten Schätzung der Zeitschrift von 1,25 Milliarden Dollar überhöht.

Der Subsequent Injuries Benefits Trust Fund gewährt ergänzende Leistungen an Arbeitnehmer mit erheblichen Vorerkrankungen, die zusätzliche Arbeitsplatzverletzungen erleiden, und fungiert als spezialisierte Komponente des kalifornischen Arbeitnehmerentschädigungssystems, um langfristige Abhängigkeit von öffentlichen Unterstützungsprogrammen zu verhindern. Der 2024-Bericht mit dem Titel „Kaliforniens Subsequent Injuries Benefits Trust Fund: Aktuelle Trends und politische Überlegungen“ wurde vom Department of Industrial Relations des Staates in Auftrag gegeben, um die finanzielle Aussicht des Fonds zu bewerten, und hatte den Fonds als erhebliche finanzielle Belastung innerhalb des Arbeitnehmerentschädigungssystems dargestellt.

Die Analyse der Zeitschrift identifiziert zwei primäre Modellierungsunterschiede, die die dramatische Abweichung in den Haftungsschätzungen erklären. Erstens prognostizierte der Staatsbericht, dass 91 % der offenen SIBTF-Fälle letztendlich zu Leistungszahlungen führen würden, während die Prüfung der Zeitschrift auf historischen Abschlussdaten basierend eine wahrscheinliche Auszahlungsrate zwischen 24 % und 44 % nahelegt. Zweitens implizierte das Modell des Berichts einen durchschnittlichen Barwert von etwa 933.000 Dollar pro 100 %-Behinderungsfall, während die Analyse der Zeitschrift unter Verwendung typischerer versicherungsmathematischer Eingaben einen niedrigeren Wert von etwa 418.000 Dollar ergab.

Laut den Erkenntnissen der Zeitschrift hat die Kombination aus einem niedrigen Diskontsatz (3 %) und einer hohen Lebenshaltungskostenanpassung (3,9 %) in den Berechnungen des Berichts die langfristige Haftungsprognose erheblich aufgebläht. Bei Modellierung mit alternativen Parametern, einschließlich eines Diskontsatzes von 7 %, einer Lebenshaltungskostenanpassung von 2,6 % und unterschiedlichen Lebenserwartungsannahmen, stellt die Gesamtschätzung der Zeitschrift von 1,25 Milliarden Dollar die finanzielle Position des SIBTF als bedeutende, aber potenziell handhabbare Verpflichtung dar, anstatt als unmittelbare Krise.

Diese Diskrepanz in den Schätzungen hat erhebliche politische Implikationen, da sich Gesetzgeber während der Legislativdiskussionen 2025 auf die Zahl von 7,9 Milliarden Dollar aus dem Bericht stützten, die zu Vorschlägen führten, die Anspruchsberechtigung und Leistungen für schwerbehinderte Arbeitnehmer anzupassen. Gesetzesentwürfe wie der Senate Bill 1329 wurden unter der Annahme ausgearbeitet, dass der Fonds erhebliche nicht gedeckte Verpflichtungen habe, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Sollte sich die niedrigere Schätzung der Zeitschrift als genauer erweisen, argumentieren Interessengruppen, dass die Dringlichkeit tiefgreifender Leistungskürzungen möglicherweise neu bewertet werden muss.

Die Annahmen der Finanzmodellierung beeinflussen auch die breitere Haushaltsplanung Kaliforniens, da eine Reduzierung der SIBTF-Unterstützung die finanzielle Verantwortung von einem spezialisierten, arbeitgeberfinanzierten System auf steuerfinanzierte Sicherheitsnetzprogramme wie Medi-Cal und Supplemental Security Income verlagern könnte. Diese potenzielle Verlagerung könnte die Ausgaben des allgemeinen Fonds erhöhen und gleichzeitig das Gleichgewicht zwischen Arbeitgeberverantwortung und öffentlicher Unterstützung für behinderte Arbeitnehmer verändern.

Mark Hyman von MedLegalNews.com bemerkte, dass dieser Fall veranschaulicht, wie Annahmen der Finanzmodellierung politische Ergebnisse erheblich beeinflussen können, und betonte, dass genaue versicherungsmathematische Daten entscheidend sind, um sicherzustellen, dass Reformen die richtige Balance zwischen finanzieller Verantwortung und Arbeitnehmerschutz finden. Die anhaltende Überprüfung beider Methoden unterstreicht die Bedeutung transparenter Finanzanalysen bei politischen Entscheidungen, die gefährdete Bevölkerungsgruppen betreffen.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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