Pflegekraft der Intensivstation veröffentlicht Memoiren 'Für immer 32' über Trauer nach dem Tod ihres Sohnes und bietet Wege zur Heilung

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Pflegekraft der Intensivstation veröffentlicht Memoiren 'Für immer 32' über Trauer nach dem Tod ihres Sohnes und bietet Wege zur Heilung

Angela, eine Pflegekraft der Intensivstation, hat Memoiren mit dem Titel 'Für immer 32' veröffentlicht, die den plötzlichen Verlust ihres 32-jährigen Sohnes JP III an einem schweren Asthmaanfall am 1. Dezember 2020 während der COVID-19-Pandemie schildern. Das Buch beschreibt ihre Erfahrungen vom verheerenden Anruf während der Arbeit bis zu den Folgen seines Todes und bietet eine persönliche Auseinandersetzung mit Trauer, Glauben und dem schwierigen Weg zur Heilung.

Ihr Sohn war kürzlich nach New York gezogen, hatte einen Job gefunden und plante, zu Weihnachten zu Besuch zu kommen – ihr erstes Wiedersehen seit 20 Monaten aufgrund der Pandemiebeschränkungen. Als der Notarzt sie telefonisch informierte, dass ihr Sohn aufgehört hatte zu atmen und mehrfach reanimiert werden musste, erkannte Angela aufgrund ihrer medizinischen Expertise sofort die ernste Prognose. Bei ihrer Ankunft im Krankenhaus beobachtete sie klinische Anzeichen für eine schwere Hirnverletzung, trotz der Hoffnungen ihrer Familie auf andere Ergebnisse. Sie beschreibt die qualvollen Tage an seinem Bett, in dem Wissen, dass sie seine Stimme nie wieder hören oder seine beruhigenden Textnachrichten erhalten würde.

Nachdem ihr Sohn für hirntot erklärt wurde, wurde Angela vom Organspendeteam kontaktiert. Sie betont, dass sie diese Entscheidung nicht überstürzte und sich entschied, weder dem medizinischen Personal noch pandemiebedingten Verzögerungen die Schuld zu geben, da Schuldzuweisungen den Verlust nicht rückgängig machen können. Sie zitiert biblische Passagen wie Römer 2:11 und Jeremia 29:11 sowie den Film 'The Flash', um die Sinnlosigkeit des Grübelns über 'Was-wäre-wenn'-Szenarien zu veranschaulichen, und findet Trost in ihrem letzten Austausch von 'Ich liebe dich'.

Die Memoiren unterstreichen, dass Trauer eine höchst individuelle Erfahrung ohne festgelegten Zeitrahmen ist. Angela rät Trauernden, konstruktive Wege zu suchen, wie Spaziergänge, Musikhören und die Unterstützung durch die Familie, während sie destruktive Fluchtwege wie Drogenmissbrauch vermeiden sollten. Sie stellt fest, dass die anfängliche Unterstützung durch die Gemeinschaft oft nachlässt, was Einzelne vor die Wahl stellt, im Dunkeln zu bleiben oder sich dem Licht zuzuwenden. Für sie waren Anker ihr Ehemann, ihre Tochter, andere Kinder, Enkelkinder und enge Freunde, die sie daran erinnerten, dass Heilung nicht allein bewältigt werden kann.

Angela kehrte am Weihnachtstag, 24 Tage nach dem Tod ihres Sohnes, zu ihren Pflegepflichten zurück, in der Überzeugung, dass Aktivität notwendig sei, um ihr Leben wieder aufzubauen. Sie reflektiert über die universelle Natur des Verlusts, zitiert, dass 'wir alle eine Reservierung auf einem Friedhof haben, ohne das Privileg der Stornierung', und betont die Bedeutung von Freundlichkeit, dem Schätzen von Momenten und dem Geben von 'Blumen' an geliebte Menschen, solange sie noch leben. Die Memoiren dienen sowohl als Tribut an ihren Sohn als auch als Ressource für andere, die ähnlichen Schmerz durchleben, und heben hervor, dass der Tod eines Kindes eine einzigartige Leere hinterlässt, aber auch ein Vermächtnis, das viele Rollen betrifft – Bruder, Vater, Enkel, Cousin oder Freund. 'Für immer 32' ist für Leser verfügbar, die Verständnis und Orientierung im Umgang mit Verlust suchen.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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