Sprott-Manager prognostiziert anhaltenden Edelmetall-Schwung bis 2026

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Sprott-Manager prognostiziert anhaltenden Edelmetall-Schwung bis 2026

Laut Unternehmensangaben schloss Sprott Inc. das Jahr 2025 mit einem Allzeithoch an verwaltetem Vermögen ab. Steven Schoffstall, Director of ETF Product Management bei Sprott, führte die starke Performance auf breite Gewinne bei den vom Unternehmen verfolgten Metallen sowie auf erhebliches neues Anlegerinteresse an seinen börsengehandelten Fonds (ETFs) für Edelmetalle, kritische Materialien und Bergbauunternehmen zurück.

Schoffstall erklärte, dass geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten die Haupttreiber für die Edelmetallnachfrage seien. „Wir sehen Handelskriege und Zollandrohungen. All das spricht traditionell gut für Edelmetalle“, sagte er in einem Interview. Diese instabile Umgebung habe historisch die Anlegerappetenz auf Vermögenswerte wie Gold und Silber erhöht, die in turbulenten Zeiten oft als sichere Häfen betrachtet werden.

Mit Blick auf 2026 äußerte Schoffstall die Überzeugung, dass die 2025 beobachteten Trends anhalten würden. Er hob insbesondere das Potenzial von Silber für eine starke Performance hervor und verwies auf dessen Doppelrolle als Edelmetall und Industriemetall. Etwa 60 % der Silbernachfrage stammen aus industriellen Anwendungen, einschließlich Bereichen wie künstliche Intelligenz und Halbleiterherstellung. Diese industrielle Nachfrage, kombiniert mit seinem Status als Edelmetall, positioniere Silber einzigartig für weiteres Wachstum.

Die ursprüngliche Analyse mit Schoffstalls Kommentaren wurde auf Benzinga veröffentlicht, wo weitere Offenlegungen zum Inhalt zu finden sind. Das anhaltende Interesse an Edelmetall-ETFs deutet auf eine Verschiebung der Anlagestrategie hin zu Sachwerten angesichts globaler wirtschaftlicher Schwankungen. Für Marktteilnehmer bedeutet dieser Ausblick, dass die Beobachtung von Entwicklungen in der Handelspolitik, geopolitischen Spannungen und technologischen Fortschritten in Branchen wie KI entscheidend für das Verständnis der Edelmetallmärkte im kommenden Jahr sein wird.

Die Performance von Unternehmen wie Sprott, die spezialisierte Anlageprodukte in diesem Sektor anbieten, dient als Barometer für die breitere Marktstimmung gegenüber Sachwerten. Da sich die industrielle Nachfrage nach Metallen wie Silber mit der durch Unsicherheit getriebenen Anlagenachfrage überschneidet, könnte der Edelmetallsektor 2026 weiterhin ein bedeutender Schwerpunkt für Portfolios bleiben, die Diversifizierung und Inflationsabsicherung suchen.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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