Swiss Quantum Technology SA (SQT) hat eine mehrjährige Vereinbarung im Wert von 10 Millionen Euro mit D-Wave Quantum Inc. (NYSE: QBTS) unterzeichnet, um einen D-Wave Advantage2 Annealing-Quantencomputer in Europa zu implementieren. Das Abkommen umfasst ein Quantum-Computing-as-a-Service (QCaaS)-Engagement mit einer Option zum Kauf des Systems.
Die Platzierung des von SQT finanzierten Advantage2-Systems unterstützt Italiens neu gegründete Q-Alliance, eine Initiative zur Etablierung von Italiens Führungsposition im Quantencomputing-Bereich. Das System, das komplexe Berechnungsprobleme lösen kann, die über die Reichweite klassischer Computer hinausgehen, wird Kunden über D-Waves Leap Echtzeit-Quanten-Cloud-Service zugänglich sein.
Der Advantage2-Quantencomputer verfügt über D-Waves fortschrittlichsten Quantenprozessor mit mehr als 4.400 Qubits und wurde als leistungsstarker und energieeffizienter Quantencomputer entwickelt, der Quanten- und hybride Quantenanwendungen für den Produktionseinsatz ermöglicht. Dr. Alan Baratz, CEO von D-Wave, betonte die Bedeutung dieser Vereinbarung: „Die Vereinbarung mit SQT ist ein wichtiger Meilenstein in unseren laufenden Bemühungen, den globalen Zugang zu unserer Flotte von Annealing-Quantencomputern zu erweitern und unserer schnell wachsenden Kundschaft zu helfen, rechenintensive Probleme schneller und effizienter zu lösen.“
Baratz fügte hinzu: „Während Europa seine Quantenführerschaft ausbaut, glauben wir, dass D-Waves produktionsreife Annealing-Quantencomputing-Technologie als kritische Komponente dienen wird, die die Entwicklung und Einführung von Quantenanwendungen bereits heute vorantreibt.“ Das System wird über D-Waves Quanten-Cloud-Service verfügbar sein, der eine Verfügbarkeit von 99,9 % bietet.
Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Schritt in Europas Quantencomputing-Ökosystem und stärkt Italiens Position in der globalen Quantentechnologielandschaft. Die Integration des Advantage2-Systems in die europäische Infrastruktur könnte bahnbrechende Anwendungen in Bereichen wie Optimierung, künstlicher Intelligenz und wissenschaftlicher Forschung ermöglichen und damit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen im globalen Technologiewettlauf stärken.

