Neues Buch beleuchtet Yes-Ära ohne Gründungsmitglied Jon Anderson

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Neues Buch beleuchtet Yes-Ära ohne Gründungsmitglied Jon Anderson

Der Musikhistoriker und Autor Preston Frazier hat mit 'Yes Indeed: Tales from Yes Without Jon Anderson' eine umfassende Untersuchung der ikonischen Progressive-Rock-Band Yes während jener entscheidenden Perioden veröffentlicht, in denen Gründungsvokalist Jon Anderson nicht Teil der Band war. Das unabhängig veröffentlichte Werk bietet eine detaillierte und durchdachte Analyse der Entwicklung der Band während einiger ihrer kreativ herausforderndsten und transformativsten Jahre.

Frazier konzentriert sich insbesondere auf die Alben Drama, Fly From Here, Heaven & Earth, The Quest und Mirror to the Sky und taucht tief in ein weniger gefeiertes Kapitel des Yes-Erbes ein. Durch eine Kombination aus gründlicher Recherche, Künstlerinterviews und Einblicken von hingebungsvollen Fans liefert Yes Indeed eine klare Erzählung darüber, wie sich die Band kontinuierlich angesichts wechselnder Besetzungen und musikalischer Richtungen neu erfand. Das Buch ist über Amazon und andere große Online-Buchhändler erhältlich.

Die Publikation würdigt die wesentlichen Beiträge von Künstlern wie Trevor Horn, Benoît David, Jon Davison und Billy Sherwood, während sie gleichzeitig die beständige Präsenz langjähriger Mitglieder wie Steve Howe und des verstorbenen Chris Squire ehrt. Über die Analyse der Studioarbeit hinaus erfasst Yes Indeed das Wesen der Tournee-Tradition der Band und dokumentiert die oft gespaltene Reaktion der Fans auf diese Ära des Experiments und Wandels.

Angereichert mit persönlichen Anekdoten und seltenen Fotografien bringt das Buch eine intime, menschliche Perspektive in die komplexe Geschichte der Band. Frazier, der durch seine Arbeit beim Slang of Ages Podcast bekannt ist, liefert sowohl eine Hommage eines Fans als auch einen autoritativen Bericht über eine Band, die sich auch Jahrzehnte nach ihrer Gründung weiterentwickelt. Die Bedeutung dieser Veröffentlichung liegt in ihrer Fähigkeit, eine kritische Lücke in der Musikgeschichtsschreibung zu schließen und das Verständnis für künstlerische Anpassungsfähigkeit zu vertiefen.

Für Musikhistoriker und Yes-Enthusiasten bietet das Buch wertvolle Einblicke in die Mechanismen, die es etablierten Bands ermöglichen, trotz personeller Veränderungen relevant zu bleiben. Die detaillierte Dokumentation dieser Übergangsphasen könnte als Fallstudie für die gesamte Musikindustrie dienen, die sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sieht. Yes Indeed: Tales from Yes Without Jon Anderson ist sowohl in gedruckter als auch digitaler Ausgabe erhältlich und stellt eine bedeutende Ergänzung zur Literatur über Progressive Rock dar.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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