Kupfermarkt unter Druck: Angebotsengpässe und steigende Nachfrage treiben Preise

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Kupfermarkt unter Druck: Angebotsengpässe und steigende Nachfrage treiben Preise

Experten sahen den rasanten Anstieg der Kupferpreise bereits frühzeitig voraus. Bereits im Januar des Vorjahres berichtete CNBC, dass die Kupferpreise aufgrund des globalen Übergangs zu grüner Energie im Jahr 2025 um über 75% steigen könnten. Goldman Sachs wies damals darauf hin, dass sich im Laufe des Jahres 2024 ein Angebotsdefizit von mehr als einer halben Million Tonnen entwickeln könnte, hauptsächlich aufgrund von Störungen im Bergbau.

Die Finanzdienstleistungsgesellschaft Sprott Inc. führte börsengehandelte Fonds mit Exposure zu Kupferbergbauunternehmen ein. Einer davon ist der Sprott Junior Copper Miners ETF (NASDAQ: COPJ), ein Fonds, der sich Unternehmen in den frühen Phasen der Kupferlieferkette widmet – genau an der kritischen Stelle des Angebots-Nachfrage-Engpasses.

Laut einer aktuellen Prognose von BMI (Fitch Solutions) wird die globale Kupferproduktion im nächsten Jahrzehnt voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 2,9% wachsen. Das Forschungsteam erwartet, dass der Anstieg von 23,8 Millionen Tonnen im Jahr 2025 auf 30,9 Millionen Tonnen bis 2034 aus neuen Projekten und Erweiterungen in wichtigen Regionen Südamerikas, Asiens und Afrikas resultieren wird. Allerdings wurde die Produktionsprognose für 2025 aufgrund reduzierter Leitlinien in der Kamoa-Kakula-Mine in der Demokratischen Republik Kongo leicht nach unten revidiert.

Wie die University of Arizona feststellte, kann die Extraktionsphase von Kupferbergbauprojekten zwischen fünf und 30 Jahren dauern. Zudem können die Betriebskosten je nach Größe und Standort der Mine zwischen einigen Millionen und Hunderten von Millionen Dollar pro Jahr liegen. McKinsey & Company erwähnte, dass die Kupferkopfgrades sinken und dieser Trend sich voraussichtlich nicht umkehren wird.

Auf der Nachfrageseite übt der globale Bedarf zusätzlichen Druck auf den Rohstoffmarkt aus. Michael Reid, Senior US-Ökonom bei RBC Capital Markets, erklärte gegenüber CNBC in einer E-Mail: „Die größten Sektoren, die Kupfer als Input verwenden, umfassen Kraftfahrzeuge, Sanitärarmaturen und Ventilzubehör, Kommunikationskabel (d.h. Kabel- und Internetanbieter) und verschiedene elektrische Komponenten.“

Eine Studie der Society of Economic Geologists (SEG) argumentiert, dass die Kupferpreise mehr als verdoppelt werden müssten, wenn die Welt genug von dem Metall produzieren soll, um den globalen Energiewandel zu unterstützen. Bemerkenswert an dieser Studie ist, dass selbst unter Annahme des „Business-as-usual“-Rahmens – der die Auswirkungen der Elektrifizierung ausschließt und sich nur auf das erwartete Wachstum durch steigende globale Einkommen und Bevölkerung konzentriert – die Kupferproduktion erheblich steigen müsste, um die Kernbedürfnisse zu decken.

Die Vereinten Nationen warnten Anfang dieses Jahres, dass das Kupferknappheitsdilemma den globalen Energie- und Technologiewandel verlangsamen könnte. Daher ist die Vorstellung, dass der Engpass des Industriemetalls die breitere Wirtschaft stören könnte, kein esoterisches Argument eines unbekannten Think Tanks; vielmehr ist die Dringlichkeit mainstream geworden.

Für Anleger, die Exposure suchen, bietet der Sprott Junior Copper Miners ETF eine effiziente Möglichkeit, genau dies zu tun. Mit 100% seiner Aktienbestände, die an kupferbezogene Unternehmen gebunden sind, konzentriert sich der Fonds auf Small- und Micro-Capitalization-Unternehmen, die in Exploration und früher Entwicklung tätig sind. Weitere Informationen finden Sie unter https://sprottetfs.com/copj/prospectus.

Die geografische Diversifizierung des Fonds – die Kanada, Australien, die USA und wichtige Schwellenmärkte umfasst – könnte dazu beitragen, das jurisdiktionelle Risiko auszugleichen und sich gleichzeitig mit dem breiteren Energie- und Fertigungswandel zu alignen. Zwischen fragmentierten Preisen, geopolitischen Unterströmungen und strukturellen Verzögerungen in der Minenentwicklung stehen Kupferanleger vor einer Landschaft, die sowohl kritisch als auch komplex ist.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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